standardnotes selbst hosten

Ich habe mir eine Standard-Notes-Instanz zuhause selbst aufgesetzt, so einfach wie das ist nur selten etwas: Einfach die Anleitungen (siehe unten) befolgen, einmal eine nginx-Instanz auf der Docker-VM, einmal eine nginx-Instanz auf dem Reverse-Proxy (falls ihr einen eigenen habt), und die Sache läuft.

Links und Credit

https://docs.standardnotes.org/self-hosting/docker
https://docs.standardnotes.org/self-hosting/https-support

Nützliche Windows Tools/Kommandos

Hier eine kurze Sammlung von nützlichen Befehlen und Tools für Windows-User und Admins (Tipps in den Kommentaren werden gerne aufgenommen, dieser Artikel wird ständig erweitert):

Commands (Win + R)

  • ncpa.cpl
    -> Netzwerkeinstellungen öffnen
  • appwiz.cpl
    -> Software deinstallieren
  • control
    -> Systemsteuerung öffnen
  • compmgmt.msc
    -> Computermanagement öffnen
  • wf.msc
    -> Windows Firewall öffnen
  • gpedit.msc
    -> Gruppenrichtlinien öffnen
  • regedit
    -> Registry öffnen
  • services.msc
    -> Windows Dienste (Services) öffnen
  • mstsc
    -> Remote Desktop Client
  • systempropertiesadvanced
    -> Name ist Programm
  • useraccountcontrolsettings
    -> Name ist wieder Programm
  • powershell
    -> Und nocheinmal Name Programm
  • cmd
    -> Command Prompt
  • winver
    -> Windows Version
Links und Credits:

Chris Titus Tech – 14 Windows Commands Every User Should Know
https://christitus.com/debloat-windows-10-2020/
https://christitus.com/ultimate-windows-setup-guide/
https://christitus.com/windows-10-scripts/
https://christitus.com/ultimate-windows-10-install-iso/
https://christitus.com/windows-10-optimization-guide/



Alte VHS-Kassetten digitalisieren

Ich habe viele Kindheitsvideos von mir auf VHS zuhause, welche ich gerne digitalisieren möchte. Mit einem günstigen „Video-Grabber“ und einem alten VHS-Player lässt sich das unter Linux problemlos durchführen.

Mein Videograbber hat einen STK1160-Chip, welcher schon einen Treiber im Linux-Kernel hat. Einfach den Stick anstecken, und das Videogerät wird als v4l2-Gerät erkannt und wird unter /dev/videoX gemountet (in meinem Fall als video4). Auch eine Sound-Karte stellt das Gerät zur Vefügung.

Nach zahlreichen Versuchen mit verschiedensten Software-Lösungen (VLC-Player unter Ubuntu ist eine einzige Katastrophe) bin ich schließlich bei OBS-Studio gelandet, welches die einfachste und rundste Möglichkeit ist, Video vom Grabber aufzuzeichnen. Ich kann euch dafür dieses Video sehr ans Herz legen.

Also einfach als Quelle ein V4L2-Device anlegen, ausprobieren welches Video-Device das richtige ist und schon sieht man am Bildschirm den Videoinhalt. Mit einem Rechtsklick auf die Quelle kann man die Option „Resize Output“ auswählen, damit hat man gleich die richtige Größe eingestellt. Ich verwende für das Audio-Routing PulseAudio, im Tab Recording kann man OBS einfach als Quelle den Video-Grabber angeben und fertig. Möchte man in die Audio-Quellen reinhören, öffnet man die Advanced Audio Propertier und stellt Audio Monitoring auf Monitor and Output. Mit einem Klick auf „Start Recording“ geht es dann auch schon los.

Weil mein Video-Grabber nur Composite-Video kann und mein VHS-Player Scart, hab ich mir mit 2 Krokodilklemmen kurzerhand selbst einen Adapter gebaut. (Mein VHS-Player hat extra Chinch-Audioausgänge, sonst muss man 6 Krokodilklemmen verwenden um Audio auch vom SCART-Signal zu extrahieren).

SCART-Pinout

In meinem Fall habe ich ein SCART-Kabel hergenommen, hier wird Composite Video Input und Output gekreuzt (irgendwo logisch). Hab also beim Kabelende einfach Pin 20 auf den mittleren Chinch-Pin und Pin 18 auf den Ground vom Chinch-Kabel gelegt, und schon war ein Bild im OBS zu sehen.

ddclient als Daemon für DynDNS verwenden

Ich betreibe privat Server hinter dynamischen IP-Adressen. Mein Domain-Provider core-networks.de (kann ich sehr empfehlen), bietet für meine Domains auch einen DynDNS-Dienst an. Den nutze ich auf einer Debian-Maschine mit dem Tool ddclient.

Dieses Tool installiere und konfiguriere ich wie folgt:

  1. Installation mit dem Befehl apt update && apt install ddclient
  2. In der Datei /etc/ddclient.conf werden die Einstellungen für den DynDNS-Provider festgelegt, core-networks.de hat hier seine Config im FAQ stehen.
  3. In der Datei /etc/default/ddclient stelle ich folgende Optionen um:
    1. run_ipup auf false
    2. run_daemon auf true
  4. Mit dem Befehl systemctl start ddclient starte ich den ddclient als systemd-Dienst.
  5. Damit das ganze auch beim Neustart noch funktioniert, mache ich noch ein systemctl enable ddclient

Damit ist das ganze schon wieder erledigt, und meine IP-Adresse wird zuverlässig bei core-networks.de aktualisiert, sobald sie sich ändert.

Virtual-Box .vdi in Proxmox importieren

Letztens kam ich in die Situation, von einem alten Server, auf dem VBoxHeadless mit einer Windows-Server-VM lief, auf einen neuen Proxmox-Host zu migrieren. Das stellt sich dabei leichter dar, als gedacht:

  1. Den alten Server herunterfahren
  2. Die VDI-Datei kopieren
  3. Am Proxmox eine neue VM ohne Installationsmedium und mit kompatiblen Netzwerk anlegen
  4. Mit dem Befehl qm importdisk 102 windows-server.vdi storage_pool kann nun die VDI in die VM (in diesem Fall mit der ID 102 importiert werden.
  5. Im Proxmox taucht nun eine Unused Disk auf, diese hängen wir nun als SATA0 ein, und die vom Assistenten angelegte löschen wir.
  6. Unter Options legen wir in der Bootreihenfolge noch SATA0 als Boot-Device fest.
  7. Dann können wir schon booten.
Links Und Credit

https://www.caretech.io/2017/10/17/migrating-virtualbox-vdi-to-proxmox-ve-5/

Debloat Android – Huawei-Gerät ohne Root bestmöglich bereinigen

Da mir von meinem Arbeitgeber ein Huawei P20 als Diensthandy zur Verfügung gestellt wird, kann ich mir weder das Gerät aussuchen, noch kann ich mir eine Custom-ROM installieren. Es gibt aber trotzdem eine Möglichkeit, das Gerät etwas zu bereinigen: Das Deaktivieren von Systemapps über ADB.

Disclaimer: Diese Anleitung gibt nur eine Richtung vor. Es besteht natürlich wie immer kein Anspruch darauf, dass das was ich hier zeige bei euch das gewünschte Ergebnis bringt. Natürlich kann es auch sein, dass euer Gerät beim Deaktivieren der falschen Pakete nicht mehr richtig funktioniert. Deshalb, macht vorher ein BACKUP!

Ich benutze auf meinem Rechner Ubuntu, da hab ich mir einfach die adbtools installiert. Anleitungen dafür fliegen ja zu Hauf herum. Auch wie man ADB auf dem Smartphone aktiviert, findet man haufenweise und sollte kein Problem darstellen.

Wenn man nun eine ADB-Shell startet, kann mittels dem Befehl

pm list packages | sort

alle auf dem Gerät installierten Pakete sehen. Um ein Paket zu deaktiveren, benützt man folgenden Befehl:

pm disable-user --user 0 <Package Name>

Will man ein Paket wieder aktiveren, braucht man diesen:

pm enable --user 0 <Package Name>

Hilfreich ist für diese Aufgabe einerseits die App „Package Name Viewer 2.0“, die einem zu jeder App den Paket-Namen zeigt, und die unten stehenden Links geben auch eine gute Übersicht welche Apps vielleicht unnötig sein könnten. Wie bereits erwähnt, das kann ins Auge gehen bei gewissen Paketen, deshalb lieber etwas zu Vorsichtig sein als einen Schnellschuss zu wagen.

Links und Credit

https://forum.xda-developers.com/honor-6x/how-to/guide-list-bloat-software-emui-safe-to-t3700814
https://www.themefoxx.com/debloat-huawei-honor-uninstalling-system-apps/
https://www.xda-developers.com/disable-system-app-bloatware-android/
https://www.ytechb.com/how-to-debloat-huawei-phones/
https://stackpointer.io/mobile/android-adb-list-installed-package-names/416/

A1-TV hinter pfSense mit Doppel-NAT betreiben

Da ich bei mir einen A1-Anschluss mit A1TV habe, und ich über m3u8-Playlists gerne auch TV zB auf meinem iPad sehen möchte, habe ich nach einer Lösung gesucht, per IGMP-Proxy die Multicast-Streams auch in meinem lokalen Netzwerk hinter einer pfSense-Firewall erreichbar zu machen. Weil Mulitcast über WLAN zB nicht wirklich gut funktioniert, greife ich noch auf ein kleines Programm namens udpxy zurück, dass mir die Multicast-Streams zu HTTP-Streams umwandelt.

Wie genau man das ganze einrichtet, könnt ihr gerne in meinem Forum-Eintrag bei dieschmids.at lesen!

Links und Credit

https://www.dieschmids.at/forum/14-netzwerk-und-wlan/53167-a1tv-hinter-doppelnat-mit-pfsense-will-nicht-laufen?start=6#78349

Ubiquiti UNMS mit nginx Reverse-Proxy aufsetzen

Da ich nun für den eigenen Gebrauch eine Funkstrecke auf Basis der Nanostation AC loco installiert habe, wollte ich mich einmal mit dem (nicht zwingend erforderlichen) Controller für diese Geräte beschäftigen, UNMS. Da ich das ganze natürlich, wenn es schon möglich ist, selber hosten möchte, habe ich es kurzerhand bei mir aufgesetzt. Warnung: Das ganze basiert auf Docker und läuft deshalb nicht auf LXC.

Aufgesetzt ist das Ganze echt schnell, bei mir auf einem blanken Debian 10 einfach folgenden Befehl eingeben:

curl -fsSL https://unms.com/v1/install > /tmp/unms_inst.sh && sudo bash /tmp/unms_inst.sh --behind-reverse-proxy --public-https-port 443 --http-port 9080 --https-port 9443

Das ganze einfach schön durchlaufen lassen, falls er nach Lets-Encrypt fragt, das machen wir hier nicht, das wir den Reverse-Proxy auf einer eigenen Instanz laufen lassen.

Beim nginx Reverse-Proxy müssen wir dann einfach folgende Config eintragen:

map $http_upgrade $connection_upgrade {
  default upgrade;
  ''      close;
}

server {
  listen 80;
  server_name YOUR.DOMAIN;

  client_max_body_size 4G;

  location / {
    proxy_redirect off;
    proxy_set_header Host $host;
    proxy_pass http://YOUR.IP:9080/;
  }
}

server {
  listen 443 ssl http2;
  server_name YOUR.DOMAIN;

  ssl_certificate     /etc/letsencrypt/live/YOUR.DOMAIN/fullchain.pem;
  ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/YOUR.DOMAIN/privkey.pem;

  ssl on;

  set $upstream YOUR.IP:9443;

  location / {
    proxy_pass     https://$upstream;
    proxy_redirect https://$upstream https://$server_name;

    proxy_cache off;
    proxy_store off;
    proxy_buffering off;
    proxy_http_version 1.1;
    proxy_read_timeout 36000s;

    proxy_set_header Host $http_host;
    proxy_set_header Upgrade $http_upgrade;
    proxy_set_header Connection $connection_upgrade;
    proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
    proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
    proxy_set_header Referer "";

    client_max_body_size 0;
  }
}

Bitte tippt das aber jetzt nicht einfach ab. Ubiquiti ist nämlich eines der wenigen genialen Unternehmen, die das sogar auf ihrer Seite stehen haben, und immer aktuell halten. Deshalb werft einen Blick bei den Links und Credits rein!

Links und Credits

https://help.ui.com/hc/en-us/articles/115012196527
https://community.ui.com/releases/
https://help.ui.com/hc/en-us/articles/115015690207-UNMS-Reverse-Proxy

nsupdate.info DynDNS unter Synology einrichten

Um den nsupdate.info DynDNS-Service unter einer Synology DiskStation verwenden zu können, muss man wie folgt vorgehen:

Zuerst geht man auf Control Panel -> External Access -> DDNS.

Nun muss man den Menüpunkt Customize drücken, wo man einen neuen DDNS-Anbieter hinzufügen kann. Dazu einfach im Feld Service Provider einen Namen vergeben, zB nsupdate.info, und unter Query URL folgendes eintragen:

https://ipv4.nsupdate.info/nic/update

Nun drückt man Save, und auf den Menüpunkt Add. Unter Service Provider wählen wir nun unseren erstellten *nsupdate.info aus, bei Hostname geben wir den Hostname an, den wir im Web-Interface von Core-Networks angelegt haben. Unter Username und Password die entsprechend angelegten Zugangsdaten. Mit einem Klick auf Test Connection können wir die Verbindung testen. Dann sollte der Status Normal auftauchen. Wenn ihr nun auf OK klickt, kann es sein, dass der Status Loading steht, davon nicht beirren lassen, einfach das Control Panel schließen und nochmals öffnen.